GriechischeFlagge Wladyslaw Sojka cc(5.3.2018) Der Schweizer Pharmakonzern Novartis soll griechische ÄrztInnen, BeamtInnen und SpitzenpolitikerInnen über Jahre hinweg bestochen haben, um sich eine führende Position auf dem griechischen Arzneimittelmarkt aufzubauen und sich hohe Arzneimittelpreise zu sichern. Premierminister Alexis Tsipras forderte Schadenersatz in Milliardenhöhe und sagte: „Die Regierung wird ihre Forderung nach den Geldern nicht aufgeben, die Novartis dem griechischen Volk geraubt hat. Das griechische Parlament hat jetzt eine Untersuchung eingeleitet. Von 2006 bis 2015 sollen die Taktiken des Pharmakonzerns in der öffentlichen Gesundheitsversorgung über 4 Milliarden Euro zusätzliche Kosten verursacht haben. Mindestens zehn politische EntscheidungsträgerInnen sollen Schmiergelder angenommen haben, damit Novartis überteuerte Preise für seine Produkte fordern konnte, obwohl günstige Generika zur Verfügung standen.

Foto: Wladyslaw Sojka, cc

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