Pharma-Brief Spezial Archiv

Hier finden Sie eine separate Auflistung des Pharma-Brief Spezial. Dies sind Sonderausgaben, die sich entweder auf einen Themenschwerpunkt konzentrieren oder andere wichtige Dokumente wie "Die Gesundheitscharta der Menschen" wiedergeben.

2/2015: Antibiotika-Resistenzen - eine globale Herausforderung

Antibiotika sind ein Segen für die Medizin. Ihre Entdeckung machte Infektionen behandelbar, die zuvor viel Leid und viele Todesfälle verursachten. Aber die situation verändert sich dramatisch: Immer mehr Bakterien sind resistent gegen immer mehr antibiotische Wirkstoffe. Jährlich sterben weltweit zehntausende Menschen durch multiresistente Keime. Und die Resistenzen machen nicht vor Grenzen halt. Sie entstehen überall, und sie verbreiten sich überall hin. Das Resistenz-Problem muss deshlab genau so global gelöst werden wie seine Ursachen sind. Der Slogan "One Health" - eine GEsundheit - ist umfassend zu verstehen: globaler Norden und Süden, Humanmedizin und Tiermedizin, soziale Komponenten und technische Lösungen müssen berücksichtigt werden.

Download: Pharma-Brief Spezial: Antibiotika-Resistenzen [PDF/2,9kB]
Die Broschüre kann auch für 5,- € bestellt werden. Online-Shop.

 

1/2015: G7 macht nicht gesund - Warum armen Ländern nicht wirklich geholfen wird

Im Juni 2015 treffen sich die mächtigsten Industrienationen der Welt in Schloß Elmau, Oberbayern. Auch das Thema globale Gesundheit steht auf der Tagesordnung.
Unser Pharma-Brief Spezial: G7 macht nicht gesund zeigt, warum die Vorschläge der reichen Ländern nicht genügen, um die gesundheitliche Lage in ärmeren Staaten nachhaltig zu verbessern und wie G7 durch Sicherung der Vorherrschaft von Big Pharma der Gesundheit im globalen Süden schadet.

Der Pharma-Brief spezial steht zum kostenlosen Download bereit.
Download: Pharma-Brief Spezial: G7 macht nicht gesund [PDF/1MB]

2/2014: 3 Länder - 3 Kontinente - 3 Märkte
Das Arzneimittelangebot in Indien, Brasilien und Uganda im Vergleich


Mit der kürzlich veröffentlichten Studie zum Geschäftsverhalten von Boehringer Ingelheim, Bayer und Baxter in Uganda hat die Pharma-Kampagne die exemplarische Untersuchung des Medikamentenangebots in drei Kontinenten abgeschlossen. 2011 hatten wir die Situation in Indien untersucht, 2012 lag der Fokus auf Brasilien. Der Vergleich zwischen den Ländern deckt Ähnlichkeiten, aber auch krasse Unterschiede auf.

Download: Pharma-Brief Spezial - Ländervergleichsstudie [PDF/483kB] 

1/2014: Arm und vergessen - Untersuchung des Geschäftsverhaltens von Boehringer Ingelheim, Bayer und Baxter in Uganda

Die BUKO Pharma-Kampagne und HEPS Uganda haben das Geschäftsverhalten dreier Pharmafirmen in Uganda untersucht. Das Fazit: Die Markenhersteller haben kein oder nur geringes Interesse daran, ein Land ohne zahlungskräftige PatientInnen mit Arzneimitteln zu beliefern und sich dort in der Forschung zu engagieren. Während Baxter den ugandischen Markt bereits aufgegeben hat, plant Boehringer Ingelheim den Rückzug. Nur die Firma Bayer vertreibt weiterhin Medikamente in Uganda - darunter etliche Hormonpräparate und Verhütungsmittel, machen von eher zweifelhaftem Nutzen.

Die Studie präsentiert stichhaltige Fakten und Analysen aus Uganda und wirft dabei wichtige Fragen auf, denen sich entwicklungs- und gesundheitspolitische Akteure und EntscheidungsträgerInnen stellen sollten: Wie kann es z.B. gelingen, gravierende Versorgungslücken zu schließen, wenn der freie Markt versagt? Wie kann die lokale Produktion gestärkt werden? Und last but not least: Sind Entwicklungshilfegelder - die etwa im Rahmen der Contraceptive-Security-Initiative oder des Jadelle-Access-Programms an die Firma Bayer fließen - ein sinnvoller Anreiz, um Pharmaunternehmen dazu zu bewegen, einen vernachlässigten Markt wie Uganda zu bedienen?

Download: Arm und vergessen [PDF/2,4MB]
Die Broschüre kann auch für 5,- € bestellt werden. Online-Shop.
Die Broschüre gibt es auch auf Englisch (nur zum Download): Poor and forgotten [PDF/2,4MB]

2/2013: Die doppelte Bürde - Nicht-übertragbare Krankheiten als globales Problem

Auch in ärmeren Ländern erkranken immer mehr Menschen an sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt oder Krebs. Und ihre Prognose ist dabei schlechter als für PatientInnen in reichen Ländern. Gleichzeitig leiden die Menschen in den benachteiligten Ländern der Erde auch noch unter Infektionskrankheiten, die hierzulande kaum eine Rolle spielen. Malaria, Durchfall oder Aids.
Was sind die Ursachen dieser doppelten Bürde und was kann dagegen unternommen werden? Diese Fragen versucht dei vorliegende Broschüre zu beantworten.

Download: Die doppelte Bürde [PDF/2,1mB]
Die Broschüre kann auch für 5,- € bestellt werden. Online-Shop.

1/2013: Öffentliche Gesundheitsforschung ... kommt gut an! - Praxisbeispiele für sozial gerechte Forschung

Öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen haben eine große gesellschaftliche Verantwortung. Denn wissenschaftliche Arbeit wird von der Gesellschaft finanziert - und soll sich für alle auszahlen! Menschen in Entwicklungsländern ist jedoch häufig der Zugang zu den Erfolgen öffentlicher Forschung verwehrt. Das wird besonderes deutlich in der Gesundheitsversorgung: Medikamente, Impfstoffe und Diagnostika sind für viele Menschen unbezahlbar.

Die Praxisbeispiele zeigen, dass viele Forscherinnen und Forscher in Europa bereits dafür sorgen, dass ihre Forschungsergebnisse auch tatsächlich ankommen. Von Lizenzmodellen wie Equitable Licensing über non-profit Kooperationen.

Download: Öffentliche Gesundheitsforschung [PDF/1,1mB]
Die Broschüre kann auch für 5,- € bestellt werden. Online-Shop.

3/2012: Auf Kosten der Armen? - Untersuchung des Geschäftsverhaltens von Boehringer Ingelheim, Bayer und
Baxter in Brasilien

Die BUKO Pharma-Kampagne hat das Geschäftsverhalten von Bayer Health Care, Boehringer Ingelheim und Baxter in Brasilien unter die Lupe genommen. Unser Fazit: Während das Baxter-Sortiment ausschließlich sinnvolle Arzneimittel umfasst, vertreiben die Hersteller Bayer und Boehringer Ingelheim eine ganze Reihe unsinniger Präparate. Selbst die Mehrzahl der als innovativ deklarierten Blockbuster bieten keinen Behandlungsvorteil für PatientInnen. Dafür sind sie unerschwinglich teuer und verschwenden knappe Ressourcen.

Download: Auf Kosten der Armen? [PDF/MB]
Die Broschüre kann auch für 5,- € bestellt werden. Online-Shop.
Die Studie ist auch in englischer Sprache (nur Download) erschienen.
Download: At the expense of the poor? - Examination of the business behaviour of Boehringer Ingelheim, Bayer and Baxter in Brazil. [PDF/2,0mB]

1/2012: Schmerz - Arzneiversorgung zwischen Mangel und Missbrauch

Während einerseits zahlreiche unsinnige Präparate in Nord und Süd auf dem Markt sind, Schmerzmittel falsch eingesetzt oder gar missbräuchlich verwendet werden, mangelt es andererseits in vielen Ländern an Medikamenten zur Behandlung starker Schmerzen. Krankheiten wie Krebs oder AIDS, die mit starken Schmerzen einher gehen, betreffen Millionen Menschen. Doch der Zugang zu Schmerzmitteln ist weltweit stark ungleich verteilt. 80% der Weltbevölkerung haben keinen oder nur einen sehr begrenzten Zugang zu einer angemessenen Schmerzbehandlung.
Die vorliegende Publikation nimmt den missbräuchlichen Einsatz oder eine falsche Verschreibungspraxis unter die Lupe. Gründe für den mangelnden Zugang zu schmerzmitteln werden analysiert und Lösungsstrategien diskutiert. Damit das Menschenrecht auf Gesundheit keine leere Floskel bleibt.

Download: Schmerz - Arzneiversorgung zwischen Mangel und Missbrauch [PDF/2,4mB]
Die Broschüre kann auch für 5,- € bestellt werden. Online-Shop.

3/2011: 30 Jahre Pharmakritik - Die Pharma-Kampagne 1981 - 2011

Die BUKO Pharma-Kampagne ist eine der wenigen Organisationen in Deutschland, die sich kritisch mit den Schattenseiten des Arzneimittelmarktes in Nord und Süd auseinandersetzen. Ihr Engagement schützt seit 1981 PatientInnen und VerbraucherInnen vor der enormen Marktmacht von Big Pharma. Unabhängigkeit ist ihre Stärke. Sie finanziert sich durch Fördermitglieder, Spenden und öffentliche Zuschüsse. Im Gegensatz zu vielen Fach- und PatientInnenorganisationen nimmt sie kein Geld von der Pharmaindustrie.
In dieser Broschüre lassen wir wichtige Ereignisse und Erfolge der Pharma-Kamapagne
von 1981 - 2011 Revue passieren.

Download: 30 Jahre Pharma-Kritik [PDF/2,1MB]
Die Broschüre kann auch für 5,- € bestellt werden. Online-Shop.

2/2011: Forschung für vernachlässigte Krankheiten - Plädoyer für eine nachhaltige öffentliche Förderung

Menschen in ärmeren Ländern sind besonders stark von Krankheiten betroffen. Viele Todesfälle ließen sich durch Prävention oder medizinische Behandlung verhindern. Doch der Zugang zu Präventionsmaßnahmen und unentbehrlichen Arzneimitteln ist oft nicht gewährleistet. An den in ärmeren Ländern vorherrschenden Krankheiten wird viel zu wenig geforscht.

Die vorliegende Publikation bleibt nicht bei einer Bestandsaufnahme stehen. Sie präsentiert neue Modelle der Forschungsförderung mit ihren Vor- und Nachteilen und berichtet über wichtige politische Beschlüsse zum Thema "Forschung für die Armen". Die Herausgeber dieser Broschüre schlagen der Bundesregierung gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vor.

Download: Forschung für vernachlässigte Krankheiten [PDF/1,3MB]
Die Broschüre kann auch für 5,- € bestellt werden. Online-Shop.

1/2011: Um jeden Preis? Untersuchung des Geschäftsverhaltens von Boehringer Ingelheim, Bayer und
Baxter in Indien

Die BUKO Pharma-Kampagne hat das Geschäftsverhalten von Bayer HealthCare, Boehringer Ingelheim und Baxter in Indien untersucht. Das Ergebnis: Die Firmen vertreiben zahlreiche unsinnige Präparate und haben kaum unentbehrliche Innovationen zu bieten. Neben dem Arzneimittelangebot der Firmen in Indien wird auch das Geschäftsverhalten in Bezug auf den Preis und die Verfügbarkeit von Arzneimitteln, die Patentpolitik sowie die Durchführung klinischer Studien genau analysiert.

Download: Um jeden Preis? [PDF/1,5MB]
Die Broschüre kann auch für 5,- € bestellt werden. Online-Shop.

Die Studie ist auch in englischer Sprache (nur Download) erschienen.
At any price? Examination of the business behaviour of Boehringer Ingelheim, Bayer and Baxter in India

Update 26.9.2012: Boehringer reagiert auf Kritik

2/2010: Malaria - Vom Oberrhein bis in die Tropen

Malaria gilt heute als Tropenkrankheit. Früher sorgte sie aber auch hier in Europa für viel Elend. Die Marschen und Moore Norddeutschlands waren bis ins 19. Jahrhundert gefürchtete Malariagebiete. Während der Epidemie 1826 soll In Ostfriesland jedes zweite Kind am Marschenfieber erkrankt sein. Auch am Oberrhein waren Malaria- Ausbrüche keine Seltenheit. All dies ist glücklicherweise lange her. Doch auf der Südhalbkugel der Erde ist Malaria noch heute bittere Realität. Knapp eine Million Menschen sterben jährlich an einem verhängnisvollen Mückenstich, alle 30 Sekunden stirbt ein Kind.
Der Pharma-Brief Spezial informiert über Vorbeugung, Therapie und Versorgungsprobleme, liefert Hintergründe zu aktuellen Forschungsprojekten und beschreibt die Vergangenheit der Malaria zwischen Kolonialpolitik und Militärinteressen.
Download: Malaria [PDF/1,6kB]
Die Broschüre kann auch für 5,- € bestellt werden. Online-Shop.

Die Broschüre ist auch in englischer Sprache erschienen: Malaria- from the heart of Europe to the Tropics. Siehe hier.

1/2010: Schöne neue Pharmawelt -

Arzneimittelwerbung und Desinformation in Nord und Süd

Irreführende Pharmawerbung schadet weltweit der Gesundheit. Sie beeinflusst nicht nur das Verschreibungsverhalten von ÄrztInnen, sondern verleitet auch VerbraucherInnen zum Kauf unsinniger, unnötiger oder gar riskanter Präparate. Die Folge sind vermeidbare gesundheitliche Risiken, hohe Kosten für den Einzelnen und letztlich auch für die Gesellschaft insgesamt. Irrationale Verschreibungen und Überkonsum von Medikamenten schaden den VerbraucherInnen im Norden und - vor dem Hintergrund knapper Ressourcen - erst recht im Süden. Der Pharma-Brief Spezial räumt gründlich auf mit dem Vorurteil, dass Werbung über Produkte informieren will. Er präsentiert zahlreiche Beispiele für falsche Versprechungen, verharmloste Risiken und unsinnige Behauptungen der Arzneimittelindustrie - aus Afrika, Asien und Lateinamerika ebenso wie aus den USA und Europa. Die wichtigsten Beeinflussungsstrategien der Hersteller bei ÄrztInnen und PatientInnen werden ebenso analysiert wie Maßnahmen gegen unethische Werbung.
Download: Schöne neue Pharmawelt [PDF/2,3MB]
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2/2009: AIDS - Normalisierung im Norden, Tragödie im Süden?

Während HIV/ Aids in der westlichen Welt - nicht zuletzt durch die Verfügbarkeit wirksamer Medikamente - als beherrschbare chronische Erkrankung wahrgenommen wird, ist die Lage für große Teile der Weltbevölkerung dramatisch: In Afrika südlich der Sahara sind 23 Millionen Menschen infiziert, darunter etwa zwei Millionen Kinder. Aber auch in Osteuropa steigen die Infektionszahlen.
Der Pharma-Brief Spezial liefert jedoch nicht nur aktuelle Daten und Fakten zur weltweiten Ausbreitung von HIV. Er fasst auch die neusten Entwicklungen im Bereich HIV-Prävention, Therapie und Forschung zusammen. Interviews mit ExpertInnen zur Situation in Indien, Südafrika, Deutschland und der Ukraine präsentieren Informationen aus erster Hand und beschreiben anschaulich die Probleme in der Präventionsarbeit oder beim Zugang zu wirksamen Therapien.
Download: AIDS - Normalisierung im Norden, Tragödie im Süden? [PDF/984kB]
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1/2009: Medizinische Forschung: Der Allgemeinheit verpflichtet

Weltweit stammen rund 40 Prozent der Gelder für medizinische Forschung und Entwicklung aus öffentlichen Quellen. Somit ist die Handhabung der Forschungsergebnisse mit einer sozialen Verantwortung verknüpft: Wie lässt sich sicherstellen, dass möglichst viele Menschen vom gesundheitlichen Nutzen dieser Forschung profitieren? Eine sozialverträgliche Lizenzpolitik für öffentlich finanzierte Entwicklungen kann einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Entwicklungsländern leisten.
med4all - ein Gemeinschaftsprojekt der BUKO Pharma-Kampagne (Bielefeld), der Charité Universitätsmedizin (Berlin) und des Zentrums für Europäische Rechtspolitik (Bremen) - setzt sich für eine Forschungspolitik ein, die den globalen Gesundheitsbedürfnissen Rechnung trägt.
Download: Medizinische Forschung: Der Allgemeinheit verpflichtet [PDF/1,2 MB]
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2/2008: Tuberkulose - "Ich hust dir was"

Tuberkulose ist neben der Lepra die wohl älteste Infektionskrankheit. Seit Jahrtausenden begleitet sie die Menschen und verdammte sie noch bis vor rund 70 Jahren zum Tod. Obwohl die Krankheit heute meist heilbar ist, werden viele PatientInnen in armen Ländern nicht behandelt. Schuld daran sind nicht nur Finanzierungsprobleme, sondern auch kulturelle und soziale Gründe sowie mangelnde Aufklärung.
Das vorliegende Heft beleuchtet die Tuberkulose als soziale Erkrankung um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und heute. Resümee: Armutsbekämpfung, politische Strategien, bessere Bildungschancen und eine Gleichstellung der Geschlechter sind für die Bekämpfung der TB ebenso dringlich wie brauchbare und bezahlbare Therapien.
Download: Tuberkulose - "Ich hust dir was" [PDF/ 2,6 MB]
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1/2008: Anforderungen an nützliche Gesundheitsinformationen

Information spielt eine bedeutende Rolle zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit, sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft als Ganzes. Wie kann man sich am Besten in gesundheitlichen Fragen orientieren?
Die Broschüre liefert Kritierien, die bei der Beurteilung und Verwendung von Gesundheitsinformationen wichtig sind und zeigt Hindernisse auf, die den Zugang zu nützlichen Informationen versperren. Darüber hinaus enthält sie zahlreiche Adressen in Deutschland und Europa, bei denen sich VerbraucherInnen unabhängig informieren können und stellt Forderungen auf, wie in der Zukunft der Zugang zu unabhängigen Gesundheitsinformationen nachhaltig gesichert werden kann.
Download: Anforderungen an nützliche Gesundheitsinformationen [PDF / 507 kB]
Diese Broschüre kann auch für € 5,- bei uns bestellt werden. Online-Shop

2/2007: Tuberkulose - "Da kriegste die Motten!"

Tuberkulose (TB) ist die weltweit häufigste Infektionserkrankung. Ein Drittel der Weltbevölkerung - das sind rund zwei Milliarden Menschen - tragen das Mycobakterium tuberculosis in sich. Doch nur bei 10% von ihnen bricht die Krankheit im Lauf ihres Lebens aus. Armut, schlechte Lebensbedingungen und mangelnde Ernährung sind dabei entscheidende Faktoren und zugleich Hauptursache für die Ausbreitung der Seuche. Menschen in Asien, Afrika und dem Nahen Osten haben das größte Risiko, an TB zu erkranken.
Das vorliegende Heft bietet Hintergrundinformationen zu dieser oft unterschätzten Krankheit und zeigt Perspektiven für ihre Bekämpfung auf.
Download: Tuberkulose [PDF/1,26 MB]
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1/2007: Medikamentenfälschungen - Wo liegen die Probleme?

Berichte über gefälschte Arzneimittel tauchen in den Medien immer äufiger auf. Doch wie häufig sind Fälschungen und welchen Gesundheitsrisiken sind Menschen in der Dritten Welt und in Industrieländern wirklich ausgesetzt? Wo liegen die wirklichen Probleme, und was sind praktikable Lösungen?
Download: 1/2007 Medikamentenfälschungen. - [PDF/ 539 KB]
Diese Broschüre kann auch für € 1,50 bei uns bestellt werden. Online-Shop

2/2006: 25 Jahre BUKO Pharma-Kampagne - Eine kleine Chronologie

In 25 Jahren hat die Pharma-Kampagne vieles angestoßen und politisch bewegt. Sie gibt einen Einblick in zahlreiche Aktivitäten und Erfolge, die nur allzu leicht in Vergessenheit geraten.
Download: 2/2006 25 Jahre Pharma-Kampagne - Eine Chronologie. - [PDF/ 736 KB]
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1/2006: Mangel und Überfluss - Kehrseiten einer Medaille?

Die Frage nach einer gerechten Ressourcenverteilung im Arzneimittelbereich und eine bessere Gesundheit weltweit sind seit 25 Jahren die Kernthemen der BUKO Pharma-Kampagne. Auf einem Symposium anlässlich unseres Jubiläums beleuchteten wir mit ExpertInnen aus dem Norden und Süden die Situation, um Perpsektiven für die zukünftige Arbeit zu entwickeln.
Download: 1/2006 Mangel und Überfluss. - [PDF/ 1,15 MB]

2/2005: Arzneimittelforschung - Wissenschaft im öffentlichen Interesse?

Obwohl 50% der weltweiten Arzneimittelentwicklung öffentlich finanziert wird, haben viele Menschen keinen Zugang zu den Früchten der Forschung. Das trifft nicht nur die Bevölkerung armer Länder, sondern z.B. auch viele BürgerInnen der USA, wo 45 Millionen Menschen nicht krankenversichert sind. Medikamente werden nicht nach medizinischer Dringlichkeit, sondern nach erwarteten Gewinnaussichten entwickelt. Eine kritische Bestandsaufnahme dieses ineffizienten Systems finden Sie hier.
(Als Papierversion vergriffen) Download: 2/2005 Arzneimittelforschung. - [PDF/ 520 KB]

1/2005: AIDS als Entwicklungskrise

40 Millionen Menschen auf der Welt sind HIV-positiv. Die meisten Betroffenen leben in armen Ländern und jährlich sterben 3 Millionen an der Immunschwächekrankheit AIDS. Dieser Pharma-Brief Spezial zeigt, was AIDS für die Gesellschaften bedeutet, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und warum noch viel zu wenig geschieht.
(Als Papierversion vergriffen) Download: 1/2005 AIDS als Entwicklungskrise. - [PDF/ 1,30 MB]

2/2004: Malaria - Krankheit der Armen

Mehr als eine Million Menschen in armen Ländern stirbt jedes Jahr an Malaria, weil es an Vorbeugung und effizienten Medikamenten fehlt. Wir zeigen, warum so wenig für Forschung und Behandlung von Tropenkrankheiten ausgegeben wird und was sich ändern müsste.
(Als Papierversion vergriffen) Download: 2/2004 Malaria - Krankheit der Armen. - [PDF/ 495 KB]

1/2004: Hand in Hand mit der Industrie? - Nützen "Pulic-Private Partnerships" Entwicklung und Gesundheit?

"Public-Private-Partnerships" bezeichnen das Zusammenwirken öffentlicher Einrichtungen mit der Privatwirtschaft. Im Gesundheitswesen werden solche "Partnerschaften" als goldene Zukunftsstrategie gefeiert. Dieser Pharma-Brief Spezial wirft einen kritischen Blick auf die Auswirkungen für die öffentliche Gesundheit weltweit.
Download: 1/2004 Hand in Hand mit der Industrie? - [PDF/ 524 KB]
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2/2003: GATS: Gesundheit als Handelsware

Gesundheitsversorgung ist eine öffentliche Leistung, die Kranke wieder gesund macht. Für die Welthandelsorganisation (WTO) stellt die Gesundheitsversorgung dagegen ein handelbares Gut dar. Um diesen Handel zu erleichtern, trat 1995 das General Agreement on Trade in Services (GATS) der WTO in Kraft. Dies bildet die Basis für Verhandlungen zwischen Staaten, an deren Ende die Privatisierung von allen möglichen Gesundheitsdiensteistungen stehen kann. Wir fassen den Stand der Dinge zusammen, zeigen die Nachteile für arme Länder und berichten über Länder, die zeigen, dass es auch anders geht. (Als Papierversion vergriffen) Download: 2/2003: GATS: Gesundheit als Handelsware. - [PDF/ 433 KB]

1/2003: Patente und der Zugang zu Arzneimitteln - Die WTO und das TRIPS-Abkommen

Millionen von Menschen in armen Ländern können sich lebensrettende Medikamente nicht leisten. Sie müssen an Krankheiten sterben, die hierzulande selbstverständlich behandelt werden. Patente machen die Medikamente unbezahlbar teuer. Dieser Pharma-Brief Spezial bietet Hintergrundinformationen und beleuchtet die Rolle der Welthandelsorganisation (WTO).
Download: 1/2003 Patente und der Zugang zu Arzneimitteln. - [PDF/ 315 KB]
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3/2002: Patente, Profite und AIDS (Teil 2)

Die BUKO Pharma-Kampagne organisierte in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll die Fachkonferenz "Patente, Profite und AIDS". Die Südperspektive wird mit Beiträge aus Indien und Brasilien beleuchtet. Ein andere beschäftigt sich speziell der Situation HIV-positiver Frauen. Download: 3/2002 Patente, Profite und AIDS (Teil 2). - [PDF/ 298 KB]

2/2002: Patente, Profite und AIDS (Teil 1)

Die BUKO Pharma-Kampagne organisierte in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll die Fachkonferenz "Patente, Profite und AIDS". Die Südperspektive wird mit Beiträgen aus Südafrika und Uganda ausführlich dargestellt.
Download: 2/2002 Patente, Profite und AIDS (Teil 1). - [PDF / 155 kB]
 

1/2002: Verbraucherwerbung für rezeptpflichtige Arzneimittel (Hrsg.: gemeinsam mit HAI Europe)

Die Europäische Union verbietet derzeit - ebenso wie alle anderen Länder außer den USA und Neuseeland - die Laienwerbung für verscheibungspflichtige Arzneimittel. Dieses Verbot der Laienwerbung ist Teil des Schutzes der öffentlichen Gesundheit. Hier wird die geplante Gesetzesänderung vorgestellt, Beispiele aus den USA vorgestellt, die Auswirkungen auf die Gesundheit diskutiert und Empfehlungen für Verbesserungen von unabhängiger Information für Laien gegeben. (Als Papierversion vergriffen)
Download: 1/2002 Verbraucherwerbung für rezeptpflichtige Arzneimittel. - [PDF/ 273 KB]

2/2001: Kein Leben ohne Pillen - Die Medikalisierung des Alltags

Der Griff zur Pille ist für viele Menschen weltweit zum festen Bestandteil des Lebens geworden. Dabei sind es nicht allein alte und kranke Menschen, sondern auch im zunehmenden Maße Gesunde und hier vor allem Jugendliche, für die das Pillen schlucken zur Normalität des Alltags gehört. Jedes Problem oder jede Befindlichkeitsstörung mit Arzneimitteln zu lösen, erscheint einfach und bequem, ist aber für die VerbraucherInnen teuer und häufig nutzlos. Mit vielen Beispiele illustrieren wir die Problematik und stellen Ratgeber für einen vernünftigen Umgang mit Arzneimitteln vor.
Download: 2/2001: Kein Leben ohne Pillen - [PDF/ kB]
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1/2001: Die Gesundheitscharta der Menschen (hrsg.: gemeinsam mit medico international, People´s Health Movement)

Dezember 2000. 1600 Menschen treffen sich zur ersten Gesundheitsversammlung von unten in Bangladesh, um Wege zu einer besseren Gesundheitheit zu debattieren. Die VertreterInnen von Gesundheitsinitiativen und Basisgruppen aus 93 Ländern verabschieden auf der ersten "Gesundheitsversammlung von unten" die Gesundheitscharta der Menschen. Sie ist getragen von der Vision für Gerechtigkeit und Freiden und gesundes Leben für Alle. Ein Aufruf zum handeln, den Sie hier nachlesen können.
Download: 1/2001: Gesundheitscharta. - [PDF/ 157 kB]
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2/2000: Geschäfte mit der Gesundheit - Hoechst und Merck auf dem Prüfstand

Das Medikamenten-Sortiment der deutschen Pharmariesen Hoechst-Marion Roussel (Aventis) und Merck verfehlt die Bedürfnisse der Menschen. Während mit viel Überflüssigem gutes Geld verdient wird, fehlt es zugleich an lebenswichtigen Präparaten gegen die wichtigsten Krankheiten. Profitinteressen verhindern die Forschung und führen zuweilen sogar zum Produktionsstopp dringend benötigter Medikamente. Die Pharma-Kampagne nahm die Geschäfte mit der Gesundheit unter die Lupe. (Als Papierversion vergriffen)
Download: 2/2000: Geschäfte mit der Gesundheit. - [PDF/ kB 635 kB]

1/2000: Die Dritte Welt im Netz der Abhängigkeit - Industrie erschwert Zugang zu Arzneimitteln

Die Regierungen vieler Länder sind direkt oder indirekt von der Macht internationaler Pharmakonzerne abhängig. Diese Abhänigkeit entsteht auf vielen Ebenen. Am Beispiel von Thailand und Indien zeigen wir auf, wie und warum arme Länder unter Druck geraten, sich den Forderungen der Konzerne und der hinter ihnen stehenden Industrienationen zu beugen. (Als Papierversion vergriffen)
Download: 1/2000: Die Dritte Welt im Netz der Abhängigkeit. - [PDF/ 572 kB]


2/2015