Pharma-Brief

Der Pharma-Brief ist
Mitglied der
International Society
of Drug Bulletins

Der Pharma-Brief bietet laufend kompetente Beiträge rund um das Thema „Gesundheit und Arzneimittel in Süd und Nord“. Er informiert u.a. über die europäische Pharmapolitik, Zugang zu AIDS-Medikamenten, appetitanregende Mittel in Ländern des globalen Südens, illegale Arzneimittelwerbung, irrationale Medikamente, tödliche Patente und natürlich über alle Aktionen und Erfolge der BUKO Pharma-Kampagne. Regelmäßig erscheinen außerdem Konzernnachrichten, Buchbesprechungen, Neues aus Aller Welt sowie Doppelnummern mit Beilage Pharma-Brief Spezial. Sie bieten kompakte Hintergrundinformationen zu Themen wie Arzneimittelspenden, Gesundheitscharta oder Forschung.

Frühere Jahrgänge finden Sie im Pharma-Brief Archiv. Wenn Sie regelmäßig informiert werden wollen, können Sie den Pharma-Brief auch abonnieren.

Pharma-Brief 2016

8/2016: UN fordern besseren Zugang zu Medikamenten

Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen zeigt, was den Zugang zu wichtigen unentbehrlichen Arzneimitteln weltweit verbessern könnte. Das UN "High Level Panel on Access to Medicines" hat im Auftrag des Generalsekretärs Lösungsvorschläge erarbeitet. Es fordert Änderungen im Patentsystem, aber auch bei der Organisation und Ausrichtung von Forschung.

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7/2016: Pilotprojekt gescheitert - weiter so? - EMA hält an Schnellzulassung fest

Die europäische Arzneimittel-Kontrollbehörde EMA bereitet ein neues Zulassungsverfahren vor, das Medikamente auf Basis einer dünnen Wissensbasis schneller auf den Markt bringen soll. Die EMA hat jetzt eine Auswertung der Pilotprojekts veröffentlicht, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Globale Standards der Arzneimittelsicherheit sind in Gefahr.

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5-6/2016: Verpasste Chance - WHA-Resolution zum Umgang mit nicht-staatlichen Akteuren

Die jährliche Versammlung aller Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Umgang der Organisation mit nicht-staatlichen Akteuren diskutiert. Statt klarer kante gegen private und kommerzielle Interessen gibt es nur schwammige Regeln.

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4/2016: Mit wem man spricht, so redet man - Pharmadialog der Bundesregierung mit Schieflage

Anderthalb Jahre hat die Bundesregierung mit der Pharmaindustrie geredet, die Ergebnisse sollen unmittelbar in die Politik einfließen - nur sind sie ziemlich einseitig wirtschaftsfreundlich ausgefallen.

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3/2016: Die Insulin-Lücke - Versorgung in ärmeren Ländern mangelhaft

Typ 1 DiabetikerInnen können ohne Insulin nicht lange überleben. Obwohl Insulin vor über 90 Jahren entdeckt wurde, bekommen im globalen Süden viele Betroffene das lebensrettende Medikament immer noch nicht. Eine ACCISS genannte Aktion will das ändern.

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2/2016: Zika Zero - Von Armutsbekämpfung keine Rede

Nach der Ebola-Krise in Westafrika hat die Weltgeusndheitsorganisation nun das ZIKA-Virus und damit Südamerika zum Hotspot erklärt. Doch das Massensterben geht bei anderen Krankheiten weiter, auch wenn vernachlässigte Krankheiten wie Dengue, Chagas oder Tuberkulose derzeit nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen. Die brasilianische Regierung mobilisiert derweil gegen die neue Seuche, offenbart dabei aber auch ihre Unfähigkeit, sich dem Armutsproblem zu stellen.

Foto: Ministério da Defensa

  • Antibioitka-Resistenzen: Maßnahmen reichen nicht
  • USA Arzneimittelzulassung: Kritik an neuem FDA-Chef
  • Transparenz: Bayer blockt ab
  • Memento-Preis: Die Gewinner 2016
  • Straßentheater: Einladen oder mitmachen
    Download: Pharma-Brief 2/2016 [PDF/439kB]

1/2016: Eine ungewöhnliche Kooperation - Health camps mit Pharmavertretern in Indien

Indische ÄrztInnen veranstalten immer öfter sogenannte Health Camps, meist Sprechstunden zur Früherkennung in improvisierten Räumen in Armenvierteln oder in Dörfern. Was auf den ersten Blick wie Wohltätigkeit aussieht, ist in Wirklichkeit Kommerz, Pharmavertreter sind mit von der Partie.

Foto: technicolocavalry. cc

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