Gegen den Einfluss der Pillenlobby

Die Erstellung der Webseiten zu Direktwerbung bei VerbraucherInnen wurde durch die NRW-Stiftung Umwelt und Entwicklung unterstützt.

Auch wenn sie sich gerne anders darstellt: die Pharmaindustrie ist kein Wohltätigkeitsverein. Es sind Unternehmen, die ausschließlich nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten handeln. Ihr Ziel: möglichst hoher Umsatz und möglichst hohe Gewinne. Im Mittelpunkt steht also nicht die optimale Versorgung mit Medikamenten, sondern das wirtschaftliche Wohlergehen des Unternehmens. Um den „shareholder value“ zu steigern, greift die Pharmaindustrie aktiv in die Gesundheitspolitik ein. Beeinflussung findet auf allen Ebenen statt - von der Forschung über die ÄrztInnen bis zur EndverbraucherIn - überall wird versucht, den Medikamentenumsatz zu steigern. Die BUKO Pharma-Kampagne macht diese Einflussnahme öffentlich. Sie setzt sich dafür ein, dass Gesundheitspolitik ein oberstes Gebot hat: das Wohl der PatientInnen!

Manipulation statt Information:

Werbung informiert nicht, sie soll zum Kauf anregen. Müssen wir in Europa bald mit Werbemethoden wie in den USA rechnen? Dort werden risikoreiche und teure neue Mittel in Publikumszeitschriften und im Fernsehen angepriesen. mehr ....

Kein Leben ohne Pillen?

Sind die Wechseljahre eine Krankheit? Brauchen Männer Hormone gegen Haarausfall? Von Lifestyle-Medikamenten, Multivitaminpillen und Beruhigungsmitteln: die Medikalisierung des Alltags. mehr ....

Public Private "Partnerships"

Große Pharmakonzerne werden zunehmend an der Finanzierung der öffentlichen Gesundheitsversorgung beteiligt. Das bringt Geld in leere Kassen und immer mehr Einfluss für die Hersteller. mehr ...