Pharma-Kampagne aktuell

30.04.2009 - Aktuelles

Pharma-Brief 3-4/2009 und Pharma-Brief spezial jetzt im Netz


Mit einem neuen Mechanismus soll die Forschung zu vernachlässigten Krankheiten gefördert werden. Als Anreiz wird von Geldgebern eine Mindestabnahmemenge für ein noch zu entwickelndes Medikament zugesagt, so genannte Advanced Market Committments (AMC). Doch in der praktischen Umsetzung hat das Modell entscheidende Schwächen. Mehr auf den Seiten 3-5 des Pharma-Briefs 3-4/2009.

Und was passiert mit Ergebnissen öffentlich geförderter medizinischer Forschung? Wie lässt sich sicherstellen, dass möglichst viele Menschen vom gesundheitlichen Nutzen dieser Forschung profitieren? Eine sozialverträgliche Lizenzpolitik - so genanntes "Equitable licensing" - kann einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Entwicklungsländern leisten. Ausführliches hierzu finden Sie im neuen Pharma-Brief spezial 1/2009, der auch in englischer Version vorliegt.
Das Forschungsprojekt med4all - bei dem auch die BUKO Pharma-Kampagne mitwirkt - untersucht den Umgang mit medizinischen Forschungsergebnissen an öffentlich finanzierter Forschungseinrichtungen in Deutschland und den daraus resultierende Folgen. Es will auch dazu beitragen, dass Modell der equitable licenses in Deutschland zu etablieren. Im April 2009 fand hierzu in Berlin eine internationale Konferenz statt. Mehr hierzu finden Sie unter www.med4all.org.

Aus dem Bereich Pharmamarketing:
Wie kann es passieren, dass eine wenig wirksame Medizin so erfolgreich vermarktet wird? Dieser Frage geht der Artikel zur HPV-Impfung nach.
Mit irreführenden TV-Werbespots zu ihrem neuen Verhütungsmittel hat sich die Firma Bayer eine Abmahnung durch die amerikanische Aufsichtsbehörde FDA eingehandelt. Die Firma musste nun einen neuen Werbespot produzieren, der die irreführenden Aussagen revidiert. Mehr hierzu im Pharma-Brief auf den Seiten 5-6.

Download: Pharma-Brief 3-4/2009 HPV-Impfung überschätzt