Pharma-Kampagne aktuell

09.02.2009 - Aktuelles

Pharma-Brief 1/2009


Bilharziose ist unter armen Menschen weit verbreitet. Es gibt zwar wirksame Medikamente, doch mit Behandlung allein lässt sich die Krankheit nicht ausrotten. Ein Großversuch in zwei chinesischen Dörfern zeigte dagegen eindeutig: Verbesserte Lebensbedingungen können die Bilharziose stoppen.
Lesen Sie hierzu den Leitartikel.

Kenias neues Anti-Fälschungsgesetz hätte in seiner ursprünglichen Form große Nachteile für die Versorgung der KenianerInnen mit lebenswichtigen Arzneimitteln gebracht. Aufgrund öffentlicher Proteste u.a. von Health Action International (HAI) wurden einige Passagen nun korrigiert. Hierzu mehr auf S.3

Mit sechs Wochen Verzögerung verabschiedeten die EU-Kommissare im Dezember einen Richtlinien-Vorschlag zum sogenannten Arzneimittelpaket. Dieser wird nun dem EU-Parlament zur Entscheidung vorgelegt. Zwar konnte massive Kritik von VerbraucherInnen und Fachleuten das Gesetzespaket zunächst aufhalten und einige Änderungen im Sinne des Verbraucherschutzes einfügen, dennoch handelt es sich immer noch um ein Regelwerk mit gravierenden Folgen: Es ist ein Freibrief für verkaufsfördernde Veröffentlichungen der Arzneimittelhersteller. Mehr dazu auf S. 4-5. Lesen Sie hierzu auch unsere Pressemitteilung: Die Geister, die ich rief. Ausführliche Hintergrundinformationen finden Sie hier.

Dieses und vieles mehr finden Sie im Pharma-Brief 1/2009.