Pharma-Kampagne aktuell

22.12.2014 - Aktuelles

Hepatitis-Medikamente - für viele billiger und doch maßlos


 

Foto: A. Karpenko
University of Washington

Hepatitis C ist weltweit häufig und führt bei einem Teil der PatientInnen zu Lebererkrankungen bis hin zu Krebs. Deshalb wäre es eigentlich eine gute Nachricht, wenn sich die Therapiemöglichkeiten verbessern. Doch astronomische Preise machen die Behandlung selbst in Indsutrieländern zum Pokerspiel. Für ärmere Länder hat Gilead nun Preissenkungen und freiwillige Lizenzen angekündigt. Das sind wichtige Schritte - aber reichen sie aus? Mehr auf den Seiten 1-3

Außerdem:

Maßlos übertrieben - Interessengesteuerte Daten zu Forschungskosten

2,6 Milliarden Dollar soll es angeblich kosten, ein neues Medikament zu entwickeln. Diese astronomische Zahl wirft ein Industrie-gesponsertes US-amerikanisches Institut in die Öffentlichkeit. Ob diese Zahl realistisch ist, muss angezweifelt werden. Und das ist ein Problem: Angaben zu Kosten für Forschung sind wichtig üfr eine vernünftige Diskussion über Arzneimittelpreise. Mehr auf den Seiten 3-4

Mücken mit Selbstmord-Gen - Brasilien: Mit gentechnisch veränderten Insekten gegen Dengue

Das britische Unternehmen Oxitec will gentechnisch veränderte Mücken auf den Markt bringen, die zur Bekämpfung des Dengue-Fiebers eingesetzt werden sollen. In Brasilien hat die kommerzielle Produktion bereits begonnen. Die transgenen Moskitos sollen die ägyptische Tigermücke ausrotten. Seiten 4-6

Bücher - für Sie gelesen:

  • Global Health - Gesundheit und Gerechtigkeit
  • Individualisierte Medizin auf dem Prüfstand

Download: Pharma-Brief 10/2014 [PDF/534kB]

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