Pharma-Kampagne aktuell

18.08.2014 - Aktuelles

Sex, Crime und ein zitternder Pharmariese


 
 Foto: Tomomarusan, GNU

In der Anti-Korruptionskampagne in China rollen nicht nur Köpfe der chinesischen Funktionäre. Im Visier ist unter anderem der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline. Schon im letzten Jahr reiste der oberste Chef von GSK aus China aus, als Bestechungsvorwürfe laut wurden. Gao Feng, Leiter der Abteilung für Unternehmenskriminalität sagte damals: „Wir haben herausgefunden, das Bestechung eine zentrale Aktivität der Firma ist“. Dabei wurde offenbar auch versucht, den Medikamentenabsatz durch bezahlten Sex zu steigern. (Der Pharma-Brief berichtete: Pharma-Brief 6/2013: China: GSK im Gefängnis - S. 8).

Mehrere Hundert Millionen Dollar Schmiergeld sollen GSK-Manager an Ärzte und Krankenhäuser gezahlt haben, um den Medikamentenverkauf anzukurbeln. Doch auch andere ausländische Firmen sind im Visier der chinesischen Polizei. "China ist eine sehr schnell wachsende Ökonomie. Ein Land mit einer sehr großen Bevölkerung und auch einer wachsenden Mittelschicht" - so Jörg Schaaber (BUKO Pharma-Kampagne) im Interview mit der Deutschen Welle.

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