Pharma-Kampagne aktuell

10.04.2014 - Aktuelles

EU-USA Freihandelsabkommen (TTIP) schadet der Gesundheit


Foto: J. Schaaber

Die Europäische Union und die USA verhandeln ein neues Freihandels- und Investitionsabkommen. Das sogenannte TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) will für alle staatlichen Ebenen verbindliche Regelungen schaffen - etwa für Bereiche der Handelspolitik wie Dienstleistungen, Regelungen zum Investitionsschutz oder zu geistigen Eigentumsrechten. Profitieren würden vor allem große Konzerne, der Verbraucherschutz bleibt auf der Strecke. Dies gilt auch für den Bereich Zugang zu Arzneimitteln. Mehr im Pharma-Brief 2/2014 S. 1-3


Weiteres aus dem Inhalt:

Interessenkonflikte allerorten - Mehr Herz-Kreislauf-PatientInnen und psychisch Kranke - oder nur die falschen ExpertInnen?

Zwei einflussreiche Empfehlungen, die Millionen von Menschen zu PatientInnen machen, sind in die Kritik geraten, weil die AutorInnen einen Haufen Interessenkonflikte haben. S. 3-4

Selbsthilfe in der Malariakontrolle

Malaria ist eine Armutskrankheit. Doch die zentralen Methoden ihrer Kontrolle - Medikamente und Insektizide - setzen nicht an dieser Ursache an. Zudem bedrohen Resistenzen und rückläufige Fördermittel internationaler Geber die bisher erreichten Erfolge.
Das Pestizid- Aktions-Netzwerk (PAN) fordert daher eine Neuorientierung der Malaria-Bekämpfung: eine stärkere Förderung der Selbsthilfe in den von Malaria betroffenen Gemeinden und nicht-chemischer Lösungsansätze. Ein Gastbeitrag von C. Weber (PAN Deutschland) - S. 5-6

Außerdem:

  • USA: Öffentliche Gelder - privater Profit - Gesetz verbessert Zugang zu Arzneimitteln nicht S. 6-7
  • Aus aller Welt
Download:  Pharma-Brief 2/2014 [PDF/381kB]