Pharma-Kampagne aktuell

27.09.2013 - Aktuelles

AIDS: WHO ändert Therapierichtlinien


 Foto: cc, Elizabeth Ann Colette
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will, dass HIV-Positive früher behandelt. werden. Schwangere und Paare, bei denen nur eineR infiziert ist, sollen ohne Rücksicht auf ihren Gesundheitszustand immer behandelt werden. Das lässt die Zahl der Menschen, die mit antiretroviralen Medikamenten versorgt werden müssen, drastisch ansteigen. Die Empfehlung der WHO wird nicht leicht umzusetzen sein und ist auch nicht ganz unstrittig. Mehr im Leitartikel (S. 1-2)

Außerdem:

  • Globaler Fonds - Deutschland soll zahlen
    Der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria ist eines der wichtigsten Instrumente, um Präventions- und Behanldungsprogramme zu finanzieren. doch seit Jahren klappt eine gewalte Finanzierungslücke. Im November ist die nächste Wiederauffüllungskonferenz und Deutschland sollte seinen Beitrag erheblich erhöhen. (S. 2)

  • Verhütungsimplantate: Zweifelhaftes Marketing
    Mit einem groß angelegten Partnerschaftsprojekt hat der Bayer-Konzern die Marktchancen für sein teures Verhütungsimplantat Jadelle® erheblich verbessert. 27 Mio. Frauen in den ärmsten Ländern der Welt sollen in den Genuss der Langzeitverhütungsmethode kommen. Öffentliche Entwicklungshilfegelder machen´s möglich. Ein Roll-Back im bevölkerungspolitischen Diskurs? (S. 3-5)

    Siehe hierzu auch den Artikel: Gut verhütet? Riskante Pillen und unethisches Marketing aus dem Hause Bayer. Pharma-Brief 2/2013 (S. 3-5)
  • EU/USA-Freihandelsabkommen: Demokratiedefizite
    Seit einiger Zeit dikutieren die EU und die USA über ein Freihandelsabkommen. Es wird weitreichende Folgen für Umweltstandards, Datenschutz, Lebensmittelqualität etc. haben. Gespräch führte die EU-Kommission aber vor allem mit der Industrie (S.7)

  • Dies und noch vieles mehr im neuen Pharma-Brief 7/2013 [PDF/397kB]