Pharma-Kampagne aktuell

15.08.2013 - Aktuelles

Dokumente zu HIV-Infektionen durch Cutter-Produkte


 

Blutige Geschichte
Zu Beginn der 1980er Jahre wurde AIDS erstamals beschrieben. Relativ schnell wurde klar, dass die Krankheit auch durch Blutprodukte übertragen wird. Die Bayer-Tochter Cutter versuchte zunächst, die Risiken zu verharmlosen. Trotz Kenntnis der verheerenden Folgen verkaufte sie vor allem in Entwicklungsländern den unsicheren Gerinnungsfaktor weiter. Jetzt - 30 Jahre später - sind eindeutige Belege endlich öffentlich zugänglich. Mehr dazu im Leitartikel im Pharma-Brief 6/2013 - S. 1-3

Außerdem:

  • Erfolg mit Wermutstropfen - TRIPS: Ärmste Länder bekommen Aufschub S. 3-4

  • Stopp Buscopan Composto! Boehringer Ingelheim vermarktet riskantes Schmerzmittel munter weiter
    Ein Update zu unserer Aktion: Gefährliches Schmerzmittel: Buscopan Composto - Weg damit! - S. 5

  • Gesundes Wissen - Alle Daten von klinischen Studien veröffentlichen
    Geheim gehaltene Ergebnisse von klinischen Studien können zu falschen Behandlungsentscheidungen führen. Die Gesundheit von PatientInnen wird auf diese Weise leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Für volle Transparenz setzen sich zurzeit mehrere Initiativen ein. - S. 6

  • Und sonst: Der Wolf im Schafspelz - Pharma startet Patientenportal, Klage gegen Geheimgespräche - EU-Kommission bevorzugt Firmen bei Handelsverträgen sowie Neues aus aller Welt
Download Pharma-Brief 6/2013 - Blutige Geschichte [PDF/415kB]