Pharma-Kampagne aktuell

02.10.2012 - Aktuelles

AUTSCH! Schmerzliche Erkenntnisse


AUTSCH! Schmerzliche Erkenntnisse

Rund 150 Millionen Packungen Schmerzmittel gehen in Deutschland jährlich über den Ladentisch. die Pillen sollen nicht nur akute Schmerzen vertreiben. Zunehmend dienen sie dazu, mit Leistungsdruck und hohen Anforderungen klarzukommen, etwa in der Schule, am Arbeitsplatz oder beim Sport.

Der Comic problematisiert riskantes Konsumverhalten bei Schmerzmitteln, aber auch deren Missbrauch als Droge. Zugleich thematisiert er ein politisches Dilemma: Wichtige Arzneimittel gegen starke Schmerzen sind in den meisten armen Ländern nicht zu haben. Millionen PatientInnen weltweit müssen deshalb mit unerträglichen Schmerzen leben - KrebspatientInnen, Unfallopfer, Aids-Kranke oder frisch Operierte. Der fehlende Zugang zu Opioiden verletzt die Menschenwürde und ist ein internationales Politikum.

Umfassende Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer Unterseite: Zugang zu Medikamenten

Mit "Schmerz lass nach" haben wir passend zum Thema Schulmaterialien entwickelt. Sie setzen unmittelbar an Erfahrungen Jugendlicher an und bieten daher reichlich Diskussionsstoff.
Neben physiologischen Aspekten zur Entstehung des Schmerzes thematisieren andere Module über riskante Produkte, die falsche und richtige Anwendung von Schmerzmitteln sowie über unethisches Marketing in Nord und Süd. Zu den Schulmaterialien.