Pharma-Kampagne aktuell

05.07.2012 - Aktuelles

Neuer Pharma-Brief 5/2012 erschienen


Ein weltweit bindendes Abkommen für Gesundheitsforschung könnte die Lage der Menschen in Entwicklungsländern verbessern. Mit dem Abkommen, so die ExpertInnenkommission der WHO, könnten die Regierungen verpflichtet werden, eine gewisse Summe zur Forschung für die gesundheitlichen Bedürfnisse der ärmeren Länder bereitzustellen.
Die Erwartungen in die Weltgesundheitsversammlung (WHA) waren daher groß. Für die entwicklungspolitischen NGOs war es erklärtes Ziel, den Weg für ein globales Forschungsabkommen zu ebnen. Nach einer Woche Verhandlungen einigten sich die Staaten der Welt darauf, weitere Maßnahmen zu planen - aber nicht unbedingt ein Forschungsabkommen. Lesen Sie mehr hierzu auf den Seiten 2-3.
Hintergrundinfos zum Forschungsabkommen bei der WHO.

Im Juli 2008 hat die gemeinnützige Organisation UNITAID beschlossen, zunächst einen Patentpool für Aids-Medikamente einzurichten. Dadurch hofft man, dass Markenpräparate in ärmeren Ländern schneller als preiswerte Generika produziert werden können. Außerdem könnten Neuerungen wie Kombinationspräparate gegen AIDS oder Kindermedikamente schneller erforscht werden. Jetzt gab es einen ersten Vertrag mit der Pharmafirma Gilead. Die Pharma-Kampagne hat für Sie genau hingeschaut, was die Vereinbarungen beinhalten. Lesen Sie mehr hierzu auf den Seiten 6-7.
Ausführliche Hintergrundinfos zum Patentpool gibt es hier.

Außerdem:

  • Hersteller missbrauchen Studien fürs Marketing und treiben DiabetikerInnen in Not. Mehr hierzu im Leitartikel S. 1-2
  • Die neue Intitiative: "Europäische Patientenakademie zu Therapeutischen Innovationen" (EUPATI) entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ziemlich industrienah. Hierzu S. 3-5


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