Pharma-Kampagne aktuell

09.05.2012 - Aktuelles

Bayer muss zahlen


Frauen, die durch Verhütungspillen mit Drospirenon geschädigt wurden, werden von Bayer 110 Mio. US$ erhalten. Hierbei handelt es sich um Klagen von Frauen, die das Produkt Yasmin eingenommen hatten. Damit sind aber erst rund 500 von etwa 11.000 Gerichtsverfahren in den USA abgeschlossen.

Erst im Dezember 2011 hatte sich der beratende Ausschuss der US-Gesundheitsbehörde FDA mit den Risiken Dropsirenon-haltiger Verhütungsmittel der Firma Bayer befasst. Mit knapper Mehrheit entschied der Ausschuss, dass der Nutzen dieser Pillen größer sei als das Risiko unerwünschter Wirkungen wie einer Thrombose oder Embolie. Es stellte sich aber heraus, dass drei Ausschussmitglieder für die Firma Bayer gearbeitet hatten. Lesen Sie den ganzen Artikel: Schlecht beraten (Pharma-Brief 2/2012)