Pharma-Kampagne aktuell

10.04.2012 - Aktuelles

ACTA gefährdet Medikamentenversorgung


Foto: Leromarinvit, cc

Das multilaterale Handelsabkommen ACTA betrifft weit mehr als das Internet. Unfaire Regeln begünstigen die Hersteller teurer Markenarzenimittel. Vage Formulierungen erhöhen die Rechtsunsicherheit und geben Zollbehörden zu viel Macht.
Mehr dazu im Leitartikel auf den Seiten 1 - 3.

Mit ACTA wollen die großen Konzerne armen Ländern Steine in den Weg legen, wenn es um die Produktion von Generika und Generika-Exporte geht. Die Pharma-Kampagne warnte bereits früh davor:

Heimlicher Fälschungsvertrag 8/2008 S. 8

Zoll-Piraten - Pharma-Brief 2/2009 S.1

Fälschung als Waffe - Pharma-Brief 5-6/2009 S. 1

Anti-Fälschungs-Vertrag in der Kritik - Pharma-Brief 4-5/2010 S. 8

Außerdem im Pharma-Brief

  • Schlecht beraten - Ausschuss der FDA zum Verhütungsmittel Drospirenon
    Der beratende Ausschuss der US-GEsundheitsbehörde FDA befasste sich im Dezember 2011 mit den Risiken Drospirenon-haltiger Verhütungsmittel der firma Bayer. Mit knapper Mehrheit entschied der ausschuss, dass der Nutzen dieser Pillen größer sei asl das Risiko unerwünschter Wirkungen wie einer Thrombose oder Embolie. Jetzt kam heraus, dass drei Ausschussmitglieder für die Firma Bayer gearbeitet hatten. Mehr auf den Seiten 3-4
  • Bundesrat sagt Nein zur Irreführung von Patienten
    Der EU-Gesetzesvorschlag zur Patienteninformation wird innerhalb der EU heiß diskutiert. Der Deutsche Bundesrat bezieht eine klare Position. er sagt nein zu den neuen Vorschlägen der EU-Kommission. Mehr auf den Seiten 5-6
    Wir haben für Sie das Thema chronologisch aufgearbeitet. Mehr erfahren.
  • Außerdem gibt es diverse Buchrezensionen und Neues aus aller Welt.

Hier können Sie den gesamten Pharma-Brief 2/2012 lesen [PDF/340kB]