Pharma-Kampagne aktuell

24.02.2012 - Aktuelles

WHO oder Industrie?


Mit großem Aufgebot wurde in London ein Plan zur Bekämpfung vernachlässigter Krankheiten vorgestellt. Er basiert auf einer "Roadmap" der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die beteiligten Pharmaunternehmen nutzen die Veranstaltung als Werbeplattform, aber inhaltlich bietet der Plan nur wenig Neues und viele Fragen bleiben offen. Lesen Sie mehr im Leitartikel im aktuellen Pharma-Brief 1/2012.

Erfreulich ist, dass die Notwendigkeit von mehr Forschungsförderung zu vernachlässigten Krankheiten im politischen Berlin angekommen ist. Ein parlamentarischer Abend, der in Berlin von der Pharma-Kampagne mitveranstaltet wurde, machte dies deutlich. Staatsekretär Braun vom Forschungsministerium stellte sich der Debatte, wie die deutsche Forschungspolitik besser mit entwicklungspolitischen Zielen in Einklang gebracht werden kann.
Mehr auf den Seiten 3-4.

Eine umfassende Bestandaufnahme verschiedener neuer Modelle der Forschungsförderung für vernachlässigte Krankheiten mit ihren Vor- und Nachteilen bietet der Pharma-Brief spezial 2/2011: Forschung für vernachlässigte Krankheiten - Plädoyer für eine nachhaltige öffentliche Förderung.

Außerdem im Pharma-Brief:

  • Revolution im Malaria-Markt? Mit Hilfe einer UV-Lampe, Sauerstoff und einem Plastikschlauch könnte der Preis für Malariamedikamente enorm sinken. Die technische Innovation ist ein Paradebeispiel, wie Menschen in armen Ländern von Forschungsprodukten aus öffentlichen Laboren profitieren können. S. 2-3
  • In den USA müssen seit einiger Zeit alle Ergebnisse öffentlich geförderter Forschung der Allgemeinheit zugänglich werden. Verleger versuchen jetzt, das Rad der Geschichte wieder zurückzudrehen. Kein freier Zugang zu Studienergebnissen mehr? S. 5
  • 30 Jahre und kein Ende - Die Pharma-Kampagne hält Rückblick auf das Jahr 2011. S. 6-7

Hier können Sie den kompletten Pharma-Brief 1/2012 [PDF/415 kB] downloaden.