Pharma-Kampagne aktuell

04.05.2011 - Aktuelles

GAVI ist zu teuer


 

GAVI ist zu teuer - treiben Interessenkonflikte die Impfkosten in die Höhe?
Im Juni diesen Jahres findet die sogenannte "Geberkonferenz" für GAVI (Global Alliance for Vaccines and Immunisation) in London statt. Enorme zusätzliche Summen sollen eingeworben werden, um den Einsatz von Standardimpfungen in armen Ländern zu fördern.

Die Geberkonferenz nimmt die BUKO Pharma-Kampagne zum Anlass, GAVI und das Finanzierungsmodell kritisch zu hinterfragen (siehe Leitartikel S.1-2). Schon früher haben wir auf die Schwachpunkte von GAVI hingewiesen. Siehe auch: Pharma-Brief 2/2010: "Multis mit Hilfegeldern füttern - GAVI und die Pneumokokkenimpfung"und Pharma-Brief 3-4/2009: "Forschungsförderung per Abnahmeversprechen - Ein Modell, aber nicht die Lösung"

Wie Ghostwriting die Hormonersatztherapie populär machte, zeigt der Artikel: Wider besseren Wissens. Trotz der seit Jahren bekannten Risiken wurde und wird die Hormonersatztherapie (HRT) weiterhin asymptomatischen Frauen in den Wechseljahren verschrieben. Dies führt die amerikansiche Wissenschaftlerin Prof. Adriane Fugh-Berman auf eine über Jahre groß angelegte Ghostwriting-Kampagne der Hersteller von Hormonpräparaten zurück. Hierzu mehr auf den Seiten 3-4.

Als Folge unserer Studie: "Um jeden Preis? - Das Geschäftsverhalten von Boehringer Ingelheim, Bayer und Baxter in Indien" richtete die BUKO Pharma-Kampagne gemeinsam mit der Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte (MEZIS) Ende März eine Podiumsdiskussion. aus. Gemeinsam mit VertreterInnen aus Industrie, Politik, Ärzteschaft und NGOs wurden die Studienergebnisse diskutiert. Lesen Sie auf den Seiten 6-7 eine Zusammenfassung der Veranstaltung.

Des Weiteren:

  • US-Behörden in der Kritik - Beschleunigte Zulassung ohne Rückholgarantie
  • Kanada: Arzneizugang für arme Länder verbessern

Dis und mehr im Pharma-Brief 4/2011.