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Der Pharma-Brief ist Mitglied der International Society of Drug Bulletins

Der Pharma-Brief bietet laufend kompetente Beiträge rund um das Thema „Gesundheit und Arzneimittel in der Dritten Welt und bei uns“. Er informiert u.a. über die europäische Pharmapolitik, Zugang zu AIDS-Medikamenten, appetitanregende Mittel in der Dritten Welt, illegale Arzneimittelwerbung, irrationale Medikamente, tödliche Patente und natürlich über alle Aktionen und Erfolge der BUKO Pharma-Kampagne. Regelmäßig erscheinen außerdem Konzernnachrichten, Buchbesprechungen, Neues aus Aller Welt sowie Doppelnummern mit Beilage Pharma-Brief Spezial. Sie bieten kompakte Hintergrundinformationen zu Themen wie Arzneimittelspenden, Gesundheitscharta oder Forschung.

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Pharma-Brief 2005


Ausgabe:
Titel und Kurzbeschreibung: aus dem Inhalt:

1/2005
Arzneimittelsicherheit in Europa nicht gewährleistet
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen sind ein Waisenkind, um das sich niemand kümmern möchte. Die Hersteller fürchten Umsatzverluste, die ÄrztInnen Vorwürfe wegen Behandlungsfehlern. Auf die PatientInnen hört bislang niemand. Damit das anders wird, hat der Pharma-Brief gemeinsam mit den drei anderen unabhängigen deutschen Arzneimittelzeitschriften ein umfassendes Handlungsprogramm verfasst, die Berliner Erklärung zur Pharmakovigilanz. [PDF/ 846 kB]
• Pharma-Kampagne Jahresbericht 2004
• Pfizer verschenkt Geld
• Brasilien: Billige Mittel durch Zwang
• USA: Sonderweg bei AIDS umstritten

2/2005
Merck reagiert auf Studie
In der aktuellen Arzneimittelstudie der BUKO Pharma-Kampagne, die das Medikamentensortiment deutscher Unternehmen in der Dritten Welt bewertet, kommt die Firma Merck nicht besonders gut weg. Die Geschäftsführung reagierte auf die Kritik mit drei Schreiben, in denen sie den Rückzug einiger risikoreicher Präparate zusagt. An umsatzträchtigen, aber medizinisch zweifelhaften Vitaminpräparaten will die Merck KgaA aber weiterhin festhalten. [PDF/ 615 kB]
• Forschung: Patentpool als Lösung
• COX-2 Hemmer: Beeinflusste Bewertung
• Deutschland: Gesundheitskosten überschätzt
• USA: Rechnungshof rügt AIDS-Programm

3/2005
Indisches Patentgesetz gefährdet Zugang zu AIDS-Medikamenten
Indien produziert weltweit die günstigsten Medikamente. Viele arme Länder sind auf in Indien produzierte AIDS-Medikamente angewiesen. Doch jetzt musste Indien wegen der Welthandelsorganisation das Patentrecht ändern. Proteste verhinderten das Schlimmste. Vor allem der Zugang zu neuen Medikamenten könnte aber schwierig werden. [PDF/ 594 kB]
• Krankenversicherung: Privatisierung hilft nicht
• GB: Vernichtender Bericht über Industrie
• COX-2 Hemmer: Nächstes Mittel vom Markt
• Deutschland: Arzneimittelsicherheit zu verkaufen

4/2005
Tarnen und täuschen - Wie MSD versuchte Vioxx zu retten
Kein Medikament in der Firmengeschichte von MSD (Merck & Co) erreichte so schnell über eine Milliarde Dollar Umsatz wie das Schmerzmittel Vioxx (Rofecoxib). Blockbuster nennt die Branche solche Mittel. Bereits ein Jahr nach der Zulassung, also 2000, wusste die Firma, dass Vioxx zu risikoreich ist. Aber erst im September 2004 wurde das Mittel vom Markt genommen. Mit welchen Methoden die Firma ÄrztInnen und Öffentlichkeit in die Irre führte, deckte jetzt der US-Kongress auf. Vom Handschlag bis zur manipulierten Statistik wurde nichts dem Zufall überlassen.
• Zugang zu Arzneien: EU hilft Ärmsten nicht
• Gewerkschaft: Pharmaindustrie stärken
• Off-Label: Einsatz jenseits des Erlaubten
• Studien: Öffentliches Register gefordert
• Ruhigstellen von Alten gefährlich

5/2005
Boehringer Ingelheims Gemischtwaren
Boehringer Ingelheim rühmt sich gern seines AIDS-Medikaments Nevirapine. Doch längst nicht alles, was die Firma in armen Ländern anbietet, ist auch nützlich. Jedes zweite angebotene Mittel ist zweifelhaft. [PDF 235 kB]
• Forschung: Neue Wege
• Deutschland: Arzneimittelsicherheit
• Industrie: Lobby will freie Bahn

6-7/2005
Europäische Patienten von Industrie gekauft?
Das European Patients’ Forum gibt sich als Dachverband der europäischen PatientInnenvertreter aus und hat sich zum wichtigen Lobbyisten in Brüssel gemausert. Eine genauere Untersuchung lässt starke Beeinflussung durch die Pharmaindustrie befürchten. [PDF 420 kB]
• PPI: Private lösen Probleme nicht
• Zweite People's Health Assembly
• Bücher: Neues über Pharmaindustrie
• AIDS: EU Preisnachlass ein Flop

Spezial 1/2005
AIDS als Entwicklungskrise
Vierzig Millionen Menschen auf der Welt sind HIV-positiv. Die meisten Betroffenen leben in armen Ländern und jährlich sterben drei Millionen an der Immunschwächekrankheit AIDS. Das alles geschieht, obwohl Prävention viele Erkran-kungen verhindert und Behandlung den Tod um Jahre herauszögern kann. Wir haben die Mittel, um die Krankheit zu bekämpfen. Dieser Pharma-Brief Spezial zeigt, was AIDS für die Gesellschaften bedeutet, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und warum noch viel zu wenig geschieht.
• AIDS im Überblick
• Die Folgen für die Gesellschaft
• Ein Fall aus Südafrika
• Thailand als Vorbild
• Leben mit AIDS in Deutschland
• Keine Medikamente für die Armen?

8/2005
Licht für Laien
patientInnen werden, was den Nutzen (und möglichen Schaden) von Arzneimitteln angeht, oft im Dunkeln gelassen. Drei unabhängige Zeitschriften haben sich jetzt zusammengetan und starten mit "Gute Pillen - Schlechte Pillen" das erste Blatt für Laien in Deutschland. [PDF ca 600 kB]
• BUKO: Film zu AIDS
• Hormone in den Wechseljahren: Keine Entwarnung
• Medikamentenworkshop auf der People's Health Assembly
• Neue Bücher: Forschung

9-10/2005
Kinofilm mit Pharmakritik
Der ewige Gärtner von John le Carré

Am 12. Januar wird "Der ewige Gärtner" in Deutschland in die Kinos kommen. Wer genau hinschaut, wird in dem Film, der nach einem Buch von John le Carré gedreht wurde, auch die BUKO Pharma-Kampagne wiedererkennen. [PDF/ 183 kB]
• EU-Chemie: Out of REACH
• Profs gegen Direktwerbung
• Neuroleptika: Neue nicht besser
• Deutschland:
• Fragwürdige IGeL
• Gesetz zu Arzneikosten
• Neue Bücher
• Keine Medikamente für die Armen?
• Vogelgrippe - ein politisches Problem?

Spezial 2/2005
Arzneimittelforschung im öffentlichen Interesse?
Arzneimittel sollen ein Segen für die Menschheit sein. Doch wird die Forschung ihren eigenen Ansprüchen gerecht? Neue AIDS-Medikamente sind für die meisten Betroffenen unbezahlbar. Und an Mitteln für in armen Ländern verbreitete Krankheiten wird kaum geforscht. Das gegenwärtige Förderungssystem, das stark auf Patentschutz setzt, garantiert den Firmen zwar hohe Gewinne, doch der Nutzen der Arzneimittelforschung für die Menschheit ist eher begrenzt. Dieser Pharma-Brief Spezial zeigt, warum das so ist und was sich ändern müsste. [PDF/ 533 kB]
• Welche Arzneimittel fehlen?
• Von der Idee zum Medikament
• Was kostet Forschung?
• Öffentliche Wissenschaft
• Die Uni und das Geld
• Quo vadis Forschung?
• Blick über den Tellerrand

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